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Allgemeine Geschäftsbedingungen

für Angebote von Chen-Taiji-Wiesbaden · Stand: Sommer 2026

1. Anbieter

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Angebote von:

Chen-Taiji-Wiesbaden
Jochen Köhler und / oder Martina Lawatsch
Nietzschestr. 42
65191 Wiesbaden
Telefon: 0049 160 1771099
E-Mail: hallo@chen-taiji-wiesbaden.de
Web: chen-taiji-wiesbaden.de

nachfolgend „Anbieter" genannt.

2. Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Kurse, Einzelstunden, Gruppenangebote, Workshops, Seminare, Retreats, Pop-up-Sessions, Online-Angebote und sonstigen Veranstaltungen im Bereich Chen-Taiji, Qigong, Zen-Meditation, Körperarbeit, Achtsamkeit und verwandten Übungsformen.

Abweichende Vereinbarungen gelten nur, wenn sie schriftlich bestätigt wurden.

3. Charakter der Angebote

Die Angebote dienen der Schulung von Bewegung, Körperwahrnehmung, Entspannung, Aufmerksamkeit, Selbstregulation und persönlicher Entwicklung.

Sie ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische oder heilpraktische Behandlung. Es werden keine Diagnosen gestellt und keine Heilversprechen gegeben.

Teilnehmende sind selbst dafür verantwortlich, vor Beginn eines Angebots zu prüfen, ob ihre körperliche oder psychische Verfassung eine Teilnahme erlaubt. Bei akuten Beschwerden, chronischen Erkrankungen, Schwangerschaft, Operationen, starken Schmerzen oder Unsicherheiten wird empfohlen, vorab ärztlichen Rat einzuholen.

4. Anmeldung und Vertragsschluss

Die Anmeldung kann über die Website, per E-Mail, telefonisch, persönlich, über ein Buchungssystem oder auf anderem vereinbartem Weg erfolgen.

Ein Vertrag kommt zustande, sobald die Anmeldung vom Anbieter bestätigt wurde oder die Teilnahme durch Zahlung, Buchungsbestätigung oder ausdrückliche Vereinbarung verbindlich angenommen wurde.

Mit der Anmeldung erkennt die teilnehmende Person diese AGB an.

5. Preise und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung angegebenen Preise.

Die Zahlung ist, sofern nicht anders vereinbart, vor Beginn des jeweiligen Angebots fällig.

Zahlungen können per Überweisung, Barzahlung, Lastschrift, Online-Zahlung oder über ein Buchungssystem erfolgen, sofern diese Zahlungswege angeboten werden.

Bei fortlaufenden Kursen, Abonnements oder Mitgliedschaftsmodellen gelten die jeweils vereinbarten Zahlungszeiträume und Fälligkeiten.

6. Einzelunterricht

Termine für Einzelunterricht werden individuell vereinbart.

Vereinbarte Einzeltermine können bis spätestens 24 Stunden vor Beginn kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.

Bei einer späteren Absage oder Nichterscheinen wird das volle Honorar fällig, sofern kein Ersatztermin aus Kulanz vereinbart wird.

Der Anbieter kann einen Termin aus wichtigem Grund verschieben, insbesondere bei Krankheit, höherer Gewalt oder unvorhersehbaren Ereignissen.

7. Gruppenkurse und fortlaufende Angebote

Gruppenkurse finden zu den ausgeschriebenen Zeiten statt.

Versäumte Stunden können grundsätzlich nicht erstattet werden. Ob eine Nachholmöglichkeit besteht, entscheidet der Anbieter nach organisatorischer Möglichkeit.

Der Anbieter ist berechtigt, Kurszeiten, Räume, Lehrende oder organisatorische Abläufe anzupassen, sofern der Charakter des Angebots erhalten bleibt.

8. Workshops, Seminare und Sonderveranstaltungen

Für Workshops, Seminare, Retreats und Sonderveranstaltungen gelten die in der jeweiligen Ausschreibung genannten Bedingungen.

Falls dort keine besonderen Rücktrittsbedingungen genannt sind, gilt:

  • Eine Stornierung ist bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei möglich.
  • Bei einer Stornierung bis 7 Tage vor Veranstaltungsbeginn werden 50 Prozent der Teilnahmegebühr fällig.
  • Bei späterer Stornierung oder Nichterscheinen wird die volle Teilnahmegebühr fällig.

Die teilnehmende Person kann eine Ersatzperson benennen, sofern diese für das Angebot geeignet ist und der Anbieter zustimmt.

9. Absage durch den Anbieter

Der Anbieter kann ein Angebot absagen, wenn wichtige Gründe vorliegen. Dazu zählen insbesondere Krankheit der Kursleitung, zu geringe Teilnehmendenzahl, höhere Gewalt, behördliche Vorgaben oder nicht nutzbare Räume.

Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden in diesem Fall erstattet oder auf Wunsch für einen Ersatztermin gutgeschrieben.

Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, soweit kein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten des Anbieters vorliegt.

10. Gesundheitliche Eigenverantwortung

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung.

Teilnehmende verpflichten sich, nur innerhalb ihrer eigenen körperlichen und psychischen Grenzen zu üben. Schmerzen, Schwindel, Unwohlsein oder Überforderung sind der Kursleitung unverzüglich mitzuteilen.

Anleitungen sind Angebote zur Selbsterfahrung und Übung. Jede teilnehmende Person entscheidet eigenverantwortlich, ob und in welchem Umfang sie eine Übung ausführt.

Der Weg des Taiji ist kein Erzwingen. Wer übt, hört auf den eigenen Körper wie auf Wasser: aufmerksam, ruhig und ohne Gewalt.

11. Haftung

Der Anbieter haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

Bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit gelten die gesetzlichen Haftungsregeln.

Für selbstverschuldete Unfälle, Verletzungen, Überlastungen, Verlust oder Beschädigung persönlicher Gegenstände übernimmt der Anbieter keine Haftung, soweit gesetzlich zulässig.

Die Nutzung von Übungsräumen, Umkleiden, Außenflächen oder sonstigen Veranstaltungsorten erfolgt auf eigene Verantwortung.

12. Teilnahmeausschluss

Der Anbieter kann Teilnehmende von einem Angebot ausschließen, wenn ihr Verhalten den Ablauf erheblich stört, andere gefährdet, Grenzen anderer missachtet oder den Charakter des Angebots beeinträchtigt.

In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Rückerstattung, sofern der Ausschluss durch das Verhalten der teilnehmenden Person begründet ist.

13. Online-Angebote

Bei Online-Angeboten ist die teilnehmende Person selbst für eine stabile Internetverbindung, geeignete technische Ausstattung und einen sicheren Übungsraum verantwortlich.

Aufzeichnungen von Online-Angeboten durch Teilnehmende sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters erlaubt.

Der Anbieter haftet nicht für technische Störungen, die außerhalb seines Einflussbereichs liegen.

14. Bild-, Ton- und Videoaufnahmen

Bild-, Ton- und Videoaufnahmen während der Angebote sind nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters und der betroffenen Teilnehmenden erlaubt.

Der Anbieter darf Aufnahmen für Dokumentation, Öffentlichkeitsarbeit oder Lehrzwecke nur verwenden, wenn hierfür eine gesonderte Einwilligung der betroffenen Personen vorliegt.

15. Urheberrecht und Unterrichtsmaterialien

Alle im Rahmen der Angebote bereitgestellten Texte, Videos, Audios, Übungsanleitungen, Skripte, Konzepte und sonstigen Materialien sind urheberrechtlich geschützt.

Sie dürfen nur für den persönlichen Gebrauch verwendet werden.

Eine Weitergabe, Veröffentlichung, Vervielfältigung oder gewerbliche Nutzung ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht erlaubt.

16. Gutscheine und Mehrfachkarten

Gutscheine, Mehrfachkarten oder Zeitkarten gelten nur für den jeweils angegebenen Zeitraum und das jeweils angegebene Angebot.

Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.

Nicht genutzte Einheiten verfallen nach Ablauf der angegebenen Gültigkeit, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.

17. Widerrufsrecht für Verbraucher

Wenn ein Vertrag online, per E-Mail, telefonisch oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen wird, steht Verbraucherinnen und Verbrauchern grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab Vertragsschluss.

Das Widerrufsrecht kann vorzeitig erlöschen, wenn die teilnehmende Person ausdrücklich verlangt, dass die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und bestätigt, dass sie bei vollständiger Leistungserbringung ihr Widerrufsrecht verliert.

Bei digitalen Inhalten oder Online-Angeboten gelten die gesetzlichen Regelungen entsprechend.

Eine gesonderte Widerrufsbelehrung wird, soweit erforderlich, im Rahmen der Buchung bereitgestellt.

18. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

Details ergeben sich aus der Datenschutzerklärung auf der Website.

19. Änderungen der AGB

Der Anbieter kann diese AGB ändern, wenn sachliche Gründe vorliegen, insbesondere bei Änderungen der Angebote, der organisatorischen Abläufe oder der rechtlichen Rahmenbedingungen.

Für bereits gebuchte Einzelveranstaltungen gelten grundsätzlich die AGB zum Zeitpunkt der Buchung, sofern keine zwingenden gesetzlichen Gründe entgegenstehen.

20. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Anstelle der unwirksamen Regelung gilt die gesetzliche Regelung.

Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Wiesbaden.

Chen-Taiji-Wiesbaden
Wiesbaden, im Sommer 2026